GEDANKENTRAUM

Die Hoffnung stirbt zuletzt...........

....aber vor der Hoffnung und nach der Hoffnung steht bei mir das Heimweh. Das Heimweh hat heute wieder "zugeschlagen" in einem Masse, das fast unerträglich ist.

Eigentlich hatte ich geplant, mit einer Bekannten um den 12. September wieder nach London und Hastings zu fahren. Aber seit dem letzten Dienstag ist dieser Traum geplatzt. Leider kann sie es doch nicht einrichten und so bleibe ich in meinen Herbstferien zu Hause, wo ich nach all den Jahren doch nicht daheim bin.

So gerne wollte ich diese Dame mit Taube auf dem Kopf vor St. Pauls in London besuchen. Ich weiss, Sie wartet dort auf mich.

 

 

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Und St. Pauls hätte mir für eine kurze Zeit Ruhe gegeben...

 

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Ruhe, die ich so drigend brauchen wurde. Nicht Ruhe zum Schlafen, sondern Ruhe um mein Seele gesunden zu lassen.

Meine Tochter hat mich getröstet und gemeint, Weihnachten oder über den Jahreswechsel komme ich mit Dir "nach Hause". Lieb von ihr, so bleibt also noch die Hoffnung.

Irgendwie muss ich einen Weg finden, möglichst günstig von der Schweiz nach England zukommen. Mit der Bahn hätte ich ca. 9 Stunden. Stunden in denen ich lesen könnte und mich freuen könnte auf die Zeit zu Hause. Dann müsste ich noch eine einfache Unterkunft finden, die ich immer wieder buchen könnte.

Steht also vor der Hoffnung noch das Träumen? So wäre doch einfach viel weniger Platz für das Heimweh. Aber etwas Gutes gegen das Heinweh habe ich ja hier: Eine starke Tasse Tee mit englischen Biskuits.

3 Kommentare 22.8.08 15:07, kommentieren

Stellt Euch vor............

mich gibt es auch noch.

Die Betreuung meines lieben Papas hat mich bis im Januar dieses Jahres sehr in Anspruch genommen.

Im Januar musste ich ihn dann gehen lassen und mich alleine zurechtfinden. Das hat alles Zeit gebraucht, viel Zeit und viele dunkle Stunden, die oft von Tränen begleitet wurden.

Unser Heimatland England habe ich auch besucht und das nach 47 Jahren. Ich bin nie mehr da gewsen aus lauter Angst, dann an Heimweh zu leiden. Genau das ist eingetroffen:Heimweh nach meiner Heimat.

So, jetzt werde ich mich öfter melden und auch wieder bei Euch lesen. Emmea, rilei, Sianna, Lemmie...usw. usw. ich habe vieles vepasst. Hoffe aber, dass es Euch allen gut geht!

 

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4 Kommentare 21.8.08 21:00, kommentieren

Wenn Mann feststellt, dass mit der Pensionierung der finanzielle Rahmen zu eng ausfällt, um die Familie zu ernähren:

Dann ist wohl etwas schiefgelaufen in der Planung...

Dann ist wohl überhaupt und auf der ganzen Linie alles schiefgelaufen..

Dann hat Mann, wohl nicht vorausgesehen...

Dann fragt Mann heute Morgen, ob Frau bereit wäre ausserhalb der eigenen Firma noch einen 1/2 Tages-Job zu suchen.....

Dann stellt Mann fest, dass der Zeitpunkt der Pensionierung unmittelbar bevorsteht...

....und jetz?

Frau überlegt sich, was sie dazu sagen soll oder machen soll oder vornehmen soll oder ob sie überhaupt etwas SOLL..........

5 Kommentare 6.7.07 11:26, kommentieren

Ich mag nicht mehr, ich will nicht mehr......

jeden Tag aufstehen, um meiner Umwelt zu Diensten zu sein. Es kommt nichts zurück, nichts aber auch gar nichts! Ich bin verzweifelt, traurig und habe einfach keine Kraft mehr das alles zu ertragen.

Ich habe schon viel versucht, das zuändern oder wenigstens in erträglichere Bahnen zu leiten. Aber nein, immer und immer wieder wird mir etwas aufgehalst, das ich nicht will. Mein "Neeeeeeiiiiiiinnnn" wird nicht gehört, meine Verzweiflung nicht wahrgenommen und ich funktioniere solange ich funktioniere. Aber jetzt will ich nicht mehr!

 

1 Kommentar 3.7.07 12:12, kommentieren

Flucht ins Traumland

Wenn der Alltag unerträglich wird

Das Leben keine erfreulichen Stunden zugestehen mag

Das Arbeitsleben von Hektik und maulenden Kunden bestimmt wird

und die Tage grau und trüb erscheinen..............

....dann bediene ich mich eines meiner Tricks:Ich entschwinde gedanklich in mein Traumland.

Mein Traumland ist überall und nirgends.

Heute befindet sich mein Traumland in Form einer Reise in meinem Kopf. Mit dem Fluchtomobil(Wohnmobil) entfliehe ich allem und jedem. Packe die notwendigsten Dinge ein und begebe mich auf die Reise. Sie führt mich von hier bis nachHamburg, von Hamburg nach Dänemark und weiter nach Schweden und Norwegen.

Ruhig und gelassen sitze ich an einem Fjord, der von den plätschernden Wellen umspült wird. Im Eingang zum Fjord sehe ich einen Liniendampfer, vielleicht das Postschiff? Aber ich erwarte keine Post, denn ich habe keine Adresse hier.Ganz in der Ferne höre ich Solveighs-Lied aus Peer Gynt. Ich habe mich abgemeldet und bin einfach nur, einfach nur sein, dem Rufen der Möwen zuhören, dem Tuten des Schiffes und dem Schlagen der Wellen..................ich melde mich, sollte ich nochmals je wieder im Hier und Jetzt erscheinen.

 

1 Kommentar 28.6.07 12:11, kommentieren

Gestern hat mich das Glück umarmt!

Wie kann einem das Glück umarmen? Ja, das kann vorkommen, wenn man so reich beschenkt wird, wie mir das gestern passiert ist. Eine langjährige Freundin kam gestern zu Besuch und hat mir ein Stück Kindheit zurückgebracht....

Diese bezaubernde Elfenfigur hat sie mir mitgebracht und mir damit eine riesengrosse Ueberraschung bereitet. Nicht nur die Figur ist herzallerliebst gearbeitet, mit herrlichen Details, nein, auch was hinter der Figur steckt haut mich heute noch fast um.

Hat mir doch meine Freundin gezeigt, dass

- sie mich auch mit meiner Elfen-Macke akzeptiert

- sie mich besser kennt, als ich geglaubt habe

-sie an mich denkt und sich die grosse Mühe gemacht hat, eine solche Elfe zu finden

- sie mich in meiner Traumwelt leben lässt, wenn es nötig ist

Ich war und bin ganz überwältigt und sprachlos(was etwas heissen soll, meinte meine Freundin) und heute habe ich mich so richtig gefreut nach Hause zu kommen nach der Arbeit, denn zu Hause wartet meine Anemonen-Elfe.

Immer wieder muss ich das fein gearbeitete Gesicht anschauen

Die schöne Blume bewundern....

...ach einfach schwelgen im Glück und der Freude.

Jetzt denkt ihr sicher ich sei bekloppt. Ja, ich gebe es zu, ein wenig schon. Aber es tut nicht weh, ein wenig bekloppt zu sein

Auf jeden Fall:Nochmals tausend Dank liebe Claire! I bi no immer ganz us em Hüüsli.

3 Kommentare 27.4.07 16:16, kommentieren

Montagsgedanken....

... am Dienstag

Der Versuchung sollte man nachgeben,

man weiß nie, ob sie wiederkommt.

(Oscar Wilde)

Ja, der Versuchung nachgeben mit dem Hund spazieren zu gehen bei diesem herrlichen Wetter und dem süssen Nichtstun frönen.

In diesem Sinne:Seid lieb gegrüsst!

 

 

 

10.4.07 15:55, kommentieren

Die Logistikerin

Wäre ich Kolumnenschreiberin bei einer Zeitung, dann wäre sicher einmal dieses Thema einmal an der Reihe.

Die Familienlogistikerin

Täglich gehen tausende von Frauen den gleichen Arbeitsweg. Sie teilen sich in die vielfältigsten Aufgaben auf, um nicht zu sagen, sie verzetteln sich. Von morgens bis abends, ohne Punkt und Komma, reihen sich die Arbeiten und Aufgaben aneinander. Wenn diese Frauen dann einmal sagen, ich bin müde und erschöpft, wird das entweder mit Erstaunen quittiert oder gar nicht zur Kenntnis genommen.

Meistens beginnt die Tagwache zwischen 6.00-7.00 Uhr. Die erste Tranche der Familienwerktätigen hat das Haus verlassen und die Küche und den Essplatz in einem wenig erfreulichen Zustand hinterlassen. Also nix wie ran: Vorhänge auf, Küche herrichten, lüften, Badezimmerbesuch und den ersten Kaffe im Stehen getrunken.

Was dann folgt wiederholt sich täglich wieder: Hund ausführen, Post abholen aus dem Postfach, sich selbst für die Arbeit herrichten, 8.00 Arbeitsantritt mit allen dazugehörigen ups and downs, dem werten Personal dieses und jenes erledigen, Sorgen anhören......um 11.00 schnell ins Auto gehüpft und den Tageseinkauf ereldigen, kochen und zugleich 1-2 Maschinen Wäsche in WMA stecken, die gewaschene Wäsche in den Tumbler oder aufhängen, den Mittagstisch decken und darauf warten wieviele Mittesser sich heute einfinden werden. Schnell das Mittagessen vertilgen, die Maschine einräumen und Kaffee servieren, die Küche aufräumen. Die Direktiven des Big Bosses (Göga) für den Nachmittag entgegennehmen, Altenpflege bis 14.00 Uhr erledigen, den Hund ausführen, die Wäsche holen, das Haus putzen, den Müll entsorgen, spezielle Einkäufe erledigen, das Nachtessen herrichten, Sonderwünsche erledigen, Feuerwehrübungen im Büro machen, weil wieder einmal einer ein Anliegen hat oder hatte............irgend einmal ist es 20.00 Uhr.....irgendeinmal ist man duch mit dem ganzen Programm.....irgendeinmal ist man groggy...............

Wie das viele tausende von Frauen täglich 7 Tage die Woche machen, bitte fragt mich etwas Leichteres., aber es funktioniert. Ich weiss auch nicht wie ich das mache und warum es funktioniert, aber es funktioniert bis auf wenige Ausnahmen, d.h. bis es einmal nicht funktioniert. Aber zu den Ausnahmen ein anderes mal.

Es grüsst Eure Familien-Logistikerin

1 Kommentar 3.4.07 14:51, kommentieren

Leicht wie eine Feder schweben meine Gedanken oft umher. Da entstehen Tagträume und Gedankengänge, die zu keinem Ergebnis führen, aber trotzdem fruchtbar sind. Man lernt so, in sich hineinhorchen und hört was die Seele eigentlich für Wünsche äussert.

Bei so einem Gedankenschweben spürte ich die letzte Zeit immer wieder grosse Wünsche auftauchen und wieder verschwinden. Einer der Wünsche, die immer wieder auftauchen ist: Einmal kreuz und quer mit einem Wohnmobil durch Europa zu kutschieren. Haltmachen wo es mir gefällt und nicht an Zeit geunden sein................

Ein anderer Wunsch taucht auch hin und wieder auf: Noch an die Uni gehen und Kunstgeschichte studieren. Wieder einen Lernprozess durchmachen, die Welt besser verstehen lernen und sich mit schönen Dingen befassen, die die Menschheit hervorgebracht hat.

Aber so wie die Feder nach ihrem leichten, vom Wind getriebenen Flug wieder langsam zu Erde zurücksegelt, so komme ich jeweils auch wieder im Hier und Jetzt an. Aber ich sage Euch:Das Träumen und das Luftschlösser bauen hilft einem über den oft tristen Alltag hinweg. Das Träumen gibt einem neue Energie zum Weitermachen und wenn die Wirklichkeit gar zu unerträglich wird, dann kann ich mich ja wieder meinen Träumen hingeben...........................

 

1 Kommentar 31.3.07 17:22, kommentieren

So still und ruhig liegt unser Dorf im Sonnenschein. Auch ich fühle Sonnenschein in mir drinn, denn ich habe den Jahresabschluss der Buchhaltung heute um 16.30 Uhr fertig geschafft.

Toll ist das Gefühl etwas Unliebsames erledigt zu haben und nun das Wochenende geniessen zu können.

 

1 Kommentar 31.3.07 17:11, kommentieren

Diese schöne Rose bekam ich zum Valentinstag und sie ziert auch als Bild meinen Hintergrund beim Laptop.

Aber vor allem sollsie mir den heutigen Tag überstehen helfen: AHV- und SUVA-Revision findet heut über 3 Jahre bei mir statt. Ich kann nur hoffen, dass ich keine "Böcke" geschossen habe beim verbuchen. Na ja, wird wohl nicht so schlimm werden. Das letzte Mal war ja auch alles ok! Aber solche Tage mag ich gaaar nicht.

2 Kommentare 2.3.07 07:14, kommentieren

Gednken.............

.....die mich gestern umtrieben, will ich mal hier festhalten.

Ich schaue mir am TV gerne Sendungen über Menschen in fernen Ländern an, Sendungen über Tiere und Natur oder auch etwas, worin Leute von Ihrem Leben berichten. Je mehr Sendungen ich sehe, drängt sich bei mir die Frage auf:Wer bin ich, was mache ich hier?

Immer mehr drängt sich die Erkenntis auf, dass alles genau gleich laufen würde, wenn ich nicht hier wäre. Dass alles genauso weiterläuft, wenn ich nicht mehr bin..... Warum renne ich denn täglich allem Möglichen und oft auch Unmöglichen nach? Was würde sich ändern, wenn ich dieses oder jenes nicht machen oder erledigen würde? Eigentlich ändert sich im weiten Erdenrund nichts, gar nichts durch meinen Einfluss. Nur in der näheren Umgebung kann man feststellen, dass das Handeln mehr oder weniger Einfluss hat. Aber es würde auch nichts Nachteiliges geschehen, wenn ich nichts machen würde. Warum mache ich dann?

Wenn ich so Sendungen von berühmten oder weniger berühmten Leuten sehe, was die so alles in ihrem Leben gemacht haben, läuft doch alles darauf hinaus, das ich das machen sollte, was mir entspricht. Auch wenn ich mich durchs Leben quäle, mich mit Dingen befasse, die mir nicht entsprechen und aus falsch verstandenem Pflichtgefühl mich täglich aufreibe, was habe ich am Ende aufzuweisen? Ein Leben voller Aufopferung, ein Leben, das eigentlich nicht von mir sondern von andern gelebt wurde. Ist das der Sinn?

Die glücklichsten Momente sind die Momente, in denen ich für jemanden Licht sein darf. In denen ich jemandem ein Freude bereiten darf. Oder auch der Moment, den ich am letzten Freitag in einem Café erlebte, wo mir die Bedienung beim Bezahlen ein schönes Wochenende wünschte und ganz leicht ihre Hand auf meine Schulter legte und dazu sagte:"Ich wünsche Ihnen gute Erholung an diesem Wochenende". Diese Begegnung, mit der mir bis anhin unbekannten, jungen Frau, trage ich nun wie ein Licht in diese Woche hinein. 

4 Kommentare 29.1.07 16:31, kommentieren

Auf dem Weg....

....sind wir doch alle. Nur stockt bei mir im Moment der Schritt. Ich sitze seit längerem wieder einmal im Schneckenhaus, denn jedes mal, wenn ich den Kopf rausstrecke haut mir jemand irgendetwas "auf den Deckel". Ihr könnt euch vorstellen, wie schnell ich dann wieder in meinem Schneckenhaus sitze, oder?

Im Schneckenhaus ist die Aussenwelt ausgeschlossen, die störenden Dinge bleiben weitgehendst draussen und ich kann neue Kraft tanken. Wartet nur, ich werde enrgiegeladen wieder zum Vorschein kommen.........wenn die Zeit reif ist.

4 Kommentare 10.11.06 08:28, kommentieren

Nachtrag zum 1. November Allerheiligen

Nach diesem Motto habe ich am ersten November nur teilweise gelebt. Bei mir zu Hause wollten wieder mal alle etwas von mir und es wurde mir zuviel. Wohin ich geflüchtet bin? Um 13.15. bin ich abmarschiert in die Kirche zur alljährlichen Totengedenkfeier. Irgendwie mit schlechtem Gewissen, aber wo sonst sollte ich Ruhe finden und zugleich Nahrung für meine malträtierte Seele? Ja, vielleicht im Wald und in der der Natur? Aber eigentlich wollte ich einer jungen Frau gedenken, die vor 6 Jahren den Freitod wählte. Sie ging mit meiner Tochter zur Schule und wir hatten guten Kontakt. Irgendwie war sie für mich fast wie eine Nichte.

Montag hatte sie jeweils ihren freien Tag und besuchte mich oft. So auch am Tag, als sie um 21.00 unter den Zug ging. Als letztes hat sie mir noch einen Besuch gemacht und wir hatten ein gutes Gespräch. Als sie mich verliess, dachte ich so bei mir:Haben wir über alles gesprochen, das ihr auf dem Herzen lag? Irgendwie hatte ich das Gefühl, da wäre noch etwas gewesen......Der Anruf ihrer Mutter am Dienstagmorgen mit der schlimmen Nachricht hat mich dann in dieser Annahme Bestärkt. Tage, Wochen, Monate folgten in denen ich mich immer fragte, habe ich nicht richt gut zugehört? Hätte ich etwas merken sollen? Es war eine schlimme Zeit für uns alle.

Als ich am 1. November an ihrem Grab stand musste ich feststellen, dass der Abschied immer noch schmerzt. Auch wenn wir alle inzwischen ihren Entscheid akzeptieren können. Aber auch nach 6 Jahren werden wir es nicht verstehen, warum niemand von uns helfen konnte.

10.11.06 08:18, kommentieren

Der goldene Herbst hat bei uns Einzug gehalten mit morgendlichen Neblschwaden, die aber schon jetzt herrlichem Sonnenschein gewichen sind. Für diese Woche ist traumhaftes Wetter angesagt. Man müsste frei machen können und in den Bergen wandern gehen dürfen. Die Fernsicht wäre aufgrund der tiefen Luftfeuchtigkeit wunderbar.

Die Krebskontrolle am Montag vor 2 Wochen ist gut verlaufen, sehr gut sogar. Jetzt muss ich nur die nächste Hürde nehmen: Am 17. Okt. 06 die Mammografie. Kann nur darauf vertrauen, dass alles i.O. ist. Meiner ewigen Müdigkeit sind wir labortechnisch nicht auf die Spur gekommen. Auch dort ist alles in Ordnung. So schicke ich mich halt drein und schlafe mehr, versuche auch weniger hektisch durchs Leben zu gehen. Zudem habe ich in den letzten Monaten das Wörtchen "nein" brauchen gelernt. Es wirkt Wunder! Ich setzte meiner Familie, die ja immer etwas von mir will, und auch mir selbst Grenzen. Grenzen, die mir helfen Lebensqualität zu erreichen, die ja nicht aus Quantität besteht.

 

4 Kommentare 9.10.06 09:03, kommentieren

...und auf jeder Seite steht etwas Neues, etwas Schönes, etwas Gutes, etwas Schlechtes.... im Moment steht bei mir dort etwas Angst. Nicht viel Angst, aber doch ein wenig. Wieder steht der Mammographie - Termin an und so klammheimlich schleicht sich die Angst wieder heran. Obwohl ich sie beharrlich wieder wegschicke und darauf vertraue, dass alles in Ordnung ist, schleicht sie sich immer wieder an.

Die Angst davor, dass nach den ersten Aufnahmen die Röntgenassistentin wieder sagt:"Nehmen sie ein kurzen Augenblick Platz, ich komme gleich wieder". Das bange Warten auf ihre Rückkehr und dann wieder:"Wir müssen noch eine Aufnahme machen". Dann wieder das Warten in der engen Kabine.  ...wenn sie dann wieder sagt, sie müsse mich noch bitten, beim Röntgenarzt vorbeizuschauen. Die nachdenklichen Gesichter, die leisen Diskussionen, die Fachausdrücke, von denen sie meinen ich verstünde sie nicht.

Wenn ich so schreibe, bleibt mir fast die Luft weg. Ich weiss nicht, ob ich schon wieder genug Kraft hätte zu kämpfen. Besonders nachdenklich macht mich, dass ich immer wieder höre von Fällen, wo der Krebs zurückgekehrt ist, auch nach Jahren. Bei mir ist es ja erst gut 1,5 Jahre her, dass mich die Welle überrollt hat. Nur gut, dass ich schwimmen und tauchen kann. Werde schon wieder hochkommen.

4 Kommentare 12.9.06 10:37, kommentieren

Ich muss mich selbst mal motivieren

Hier mal ein Bild meiner Lieblingskatze. In den Ferien habe ich sie mir gekauft in Sion. 3 mal war ich im Laden und habe sie mir angeschaut. Beim dritten Mal konnt ich einfach nicht mehr widerstehen, ich MUSSTE sie einfach haben und nun steht sie in meinem Wintergarten. Die tollen Farben muss ich mir heute wieder mal zu Gemüte führen, denn es geht mir wieder mal versch....

Schon lange habe ich hier nicht mehr geschrieben. Aber vielleicht hilft es mir, wenn ich hier ein wenig meinen Kummer niederschreibe.

1. Mit meiner Krankheit hat der Kummer nichts zu tun. Es geht mir in dieser Hinsicht nämlich sehr gut. Alle Kontrollen waren bisher sehr zu meiner und des Arztes Zufriedenheit. Dass ich weniger leistungfähig bin als vorher, das habe ich mittlerweile akzeptiert.

2. Das Chaos das bei uns herrscht, habe ich nicht verursacht. Aber ich leide schrecklich darunter.

Ach, ich mag nicht mehr schreiben, nur noch weinen.

Melde mich, wenn ich ausgeheult habe wieder.

4 Kommentare 31.8.06 10:07, kommentieren

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Leicht schief, aber das passt zum Thema. Ja, Davonlaufen bringst nicht immer. Aber so einen Abend alleine verbringen und seine Gedanken ordnen, das tut schon gut! Vorgestern habe ich Hund und einige Kleinigkeiten gepackt und mich ins Auto gesetzt und ab in die nächste kleine Stadt.

Einen herrlichen Sommerabend konnte ich unter Kastanienbäumen geniessen. Es war herrlich bis 23.30 draussen zu sitzen, dem Plaudern der gutgelaunten Gäste zu lauschen, in fröhliche Gesichter zu blicken und den Duft des Sommers in vollen Zügen einzuatmen.

Als dann um 23.oo Uhr meine Handy klingelte und doch jemand fragte, wo ich sei und wann ich nach Hause kommen würde, da war meine Ruhe für wenige Minuten gestört. Ja, genau ich kam mir vor wie "Larry"(zwinker zu Margrit) und habe das auch deutlich gesagt.

Es hat gutgetan auszubrechen, Zeit für mich zu haben, Zeit am Leben teilzunehmen, Zeit den Sommer zu geniessen...................eben ein wenig INNEHALTEN

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2 Kommentare 20.7.06 08:08, kommentieren

Sie machen mich mal wieder alle wütend!!

Achtung zieht die K?pfe ein! Bei mir knallen die T?ren und fliegen die B?rounterlagen durch die Luft. Ich habe genug, genug, genug! Vor so viel m?nnlicher

DUMMHEIT

INGNORANZ

SELBSTUEBERSCHATZUNG

EINBILDUNG (SOLL JA AUCH EINE BILDUNG SEIN, HM, HM)

MACHOGEHABE

UEBERHEBLICHKEIT

WIRD MIR EINFACH SPEI?BEL!

Wie bringen die Herren der Sch?pfung es nur fertig, Tatsachen nach ihrem Gusto abzu?ndern oder ?berhaupt nicht zur Kenntis zu nehmen? Selbst wenn es sich dabei um amtliche Tatsachen handelt.

Am liebsten w?rde ich davonlaufen. Einfach den ganzen Zirkus, den ich seit 20 Jahren mitmache einfach hinter mir lassen. Fort, weg, unauffindbar weg sein................

2 Kommentare 18.7.06 19:47, kommentieren

Johanni-Stimmung
23.-29. Juni


Der Welten Schönheitsglanz, 
Er zwinget mich aus Seelentiefen 


Des Eigenlebens Götterkräfte 
Zum Weltenfluge zu entbinden; 


Mich selber zu verlassen, 
Vertrauend nur mich suchend 


In Weltenlicht und Weltenwärme.

 

2 Kommentare 28.6.06 13:50, kommentieren